Proteinverschiebung
Ein neues Kapitel für die Ernährung der Zukunft
Pflanzliche Proteine gelten als zentrale Bausteine für eine nachhaltige Ernährung der Zukunft. Ob Erbsen, Ackerbohnen, Linsen, Reis, Hafer oder Sonnenblumenkerne – sie alle bieten das Potenzial, hochwertige Proteinkomponenten für Fleischalternativen, Milchersatzprodukte oder funktionelle Lebensmittelzutaten zu liefern.

Um diese Potenziale zu erschließen, ist eine angepasste, schonende und zugleich wirtschaftliche Verarbeitung erforderlich. NETZSCH bietet dafür modulare Anlagenlösungen, die exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Rohstoffe abgestimmt sind. Mit unseren Trockenmahlanlagen erzielen Sie reproduzierbare Feinheiten bei minimalem Energieeinsatz – vom Labor bis zur Produktion. In Kombination mit NETZSCH Feinstsichtern lassen sich die Protein- und Faserfraktionen präzise voneinander trennen und gezielt anreichern.
Unsere Lösungen ermöglichen eine hohe Proteinausbeute bei gleichzeitiger Erhaltung der funktionellen Eigenschaften – entscheidend für Anwendungen in Texturierung, Emulgierung oder Nährwertoptimierung. Die robuste und leicht zu reinigende Bauweise unserer Anlagen erfüllt höchste hygienische Anforderungen und sorgt für maximale Prozesssicherheit – auch bei empfindlichen Rohstoffen.

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Ihr Prozess, unsere Stärke
Von der Reinigung bis zur Extrusion – gemeinsam ans Ziel



Anwendungsbeispiel Leguminosen
Prozessschritt 1 – Erzeugung feinster Mehle
Idealerweise werden die gereinigten Leguminosen vor einem Proteinverschiebungsprozess auf einen Restschalenanteil < 1 % geschält. Die Feinstvermahlung dient nun zum Aufbrechen der Zellstruktur und dem Vereinzeln der relativ großen Stärkekörner von den kleineren Proteingranulaten. Abhängig vom Produkt haben die Proteine eine Korngröße von < 3 μm, während Stärkekörner im Bereich von 3 bis 40 μm liegen.
Entscheidend für die nachfolgende Trennung ist, dass während der Vermahlung der Größenunterschied zwischen Protein- und Stärkekörner möglichst groß bleibt und die Stärkekörner nicht geschädigt werden. Dies geschieht effektiv und schonend mittels Prallzerkleinerung in der Sichtermühle CSM.
Prozessschritt 2 - Effiziente Trennung mittels Hochleistungsfeinstsichter CFS/HD-S
Die aus der Vermahlung kommenden Feinstmehle mit einer Partikelgröße zwischen 40 und 70 µm werden anschließend in eine proteinreiche und proteinarme Fraktion getrennt. In diesem Bereich kommt eine konventionelle Siebung an ihre Grenzen. Daher wird bei der Proteinverschiebung die Fraktionierung mittels dynamischen Windsichtern durchgeführt.
Für höchste Ausbeuten und geringste Proteinverluste in der stärkereichen Fraktion wird dabei der Hochleistungsfeinstsichter CFS/HD-S eingesetzt.
Gegenüber konventionellen Sichtern besitzt dieser unter anderem eine sehr kompakte Bauweise und einen Leitschaufelkorb für bestmögliche Dispergierung und Trennung – die entscheidenden Vorteile bei der wirtschaftlichen Betrachtung einer Proteinanreicherung!




Schonende Verarbeitung
Hohe Produktqualität
Geringerer Ressourcenverbrauch

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